Work the M. Read the Moment.
Fotoreise · Slow Photography
Triest ist eine Stadt mit besonderem Charakter. Direkt an der Adria gelegen, verbindet sie italienische Leichtigkeit, österreichische Kaffeehauskultur, maritime Weite und eine Architektur, die Geschichten erzählt. Genau diese Mischung macht Triest zu einem wunderbaren Ort für eine Fotoreise, bei der es nicht nur um Bilder geht, sondern auch um Atmosphäre, Begegnungen und Genuss.
Termin
8.–11. April 2027
Ort
Triest, Italien
Mit wem Sie reisen
Michel Birnbacher und Bernd Grosseck
Kamera
Alle Kameras willkommen, die meisten fotografieren mit Leica M
Preis
950 € Gesamtpreis
Canal Grande, Triest · Foto: Bernd Grosseck
01 · Reise-Konzept
Der Workshop basiert auf dem Leitmotiv der Slow Photography, einem methodischen Ansatz, der sich bewusst gegen die Schnelllebigkeit der digitalen Massenproduktion wendet und stattdessen die tiefe Auseinandersetzung mit dem Motiv, dem Licht und der Komposition in den Vordergrund stellt. Ziel ist es nicht, Postkartenmotive zu suchen, sondern Motive, die den Charakter der Stadt widerspiegeln.
Zeit wird dabei als aktives gestalterisches Werkzeug verstanden: für die genaue Beobachtung, die bewusste Wahl des richtigen Lichts, den passenden Augenblick und die spätere Reflexion. Die eigene Kamera bleibt stets Mittel zum Zweck und sollte so sicher beherrscht werden, dass sie intuitiv in den Hintergrund tritt.
Kamerafreie Einstiegsphase: Zu Beginn bleibt die Kamera in der Tasche. Sie beobachten den Ort – etwa den Canal Grande oder die Piazza Unità d’Italia, den größten zum Meer offenen Platz Europas – spüren die Stimmung und nehmen Geräusche und Licht auf.
Caffè Pirona, Triest · Foto: Bernd Grosseck
Slow Photography bedeutet, Bilder nicht hastig zu „schießen“, sondern sie aufmerksam entstehen zu lassen.
02 · Ergebnis
Einen persönlichen Blick auf Triest – mit Methoden, die sich direkt auf Ihre Reise- und Alltagsfotografie übertragen lassen.
Bewusster statt mehr fotografieren: weniger Bilderflut und Technik-Stress, mehr Freude am Auslösen.
Arbeiten mit nur einer Brennweite (28, 35 oder 50 mm) – die Limitierung macht das Sehen freier.
Inspiration durch Visual Journaling: Triest aus vielen kleinen, intuitiven Beobachtungen.
Kreative Resilienz für Motive und Wetter, die nicht sofort mitspielen – und atmosphärische statt Postkartenbilder.
03 · Methoden
5-Minuten-Regel – die Kamera bleibt erst einmal in der Tasche.
Kreative Resilienz – aus Unperfektem wird Bildmaterial.
5-Perspektiven-System – vier klassische Blickwinkel, eine Überraschung.
Licht als Wegweiser – wir folgen dem Licht, nicht dem Plan.
Ordnung im Sucher – Klarheit schon beim Auslösen, nicht erst am Rechner.
Triest
04 · Programm
Über die vier Tage verteilt erkunden wir Triest zu den Tageszeiten, in denen Licht und Stimmung besonders wirken – vom Morgenlicht am Canal Grande bis zur blauen Stunde an der Piazza Unità d’Italia oder am Molo Audace. Dazu kommen Streifzüge durch die Altstadt rund um San Giusto und immer wieder der Kontrast zwischen historischer und moderner Architektur, der Triest so besonders macht.
Fotografie und Genuss gehören für uns zusammen: Wir entdecken typische Cafés und Bars, eine der traditionsreichen Markthallen sowie ein klassisches Buffet – jene Orte, an denen sich Triests Mischung aus italienischer Leichtigkeit und österreichischer Kaffeehauskultur unmittelbar zeigt.
05 · Für wen
Diese Fotoreise richtet sich an alle, die Triest nicht nur besuchen, sondern wirklich kennenlernen möchten – mit einem bewussten, langsamen Blick statt auf der Suche nach dem nächsten schnellen Bild. Entscheidend ist vor allem die Offenheit, sich auf Beobachtung, Geduld und einen persönlichen fotografischen Blick einzulassen.
Ausrüstung
Bernd und Michel fotografieren mit der Leica M11, meist mit 28 mm und 50 mm, Michel ergänzt gern um 21 mm. In den Workshops wurden bisher vor allem Leica M Kameras benutzt, andere Kamerahersteller sind aber gern gesehen.
06 · Mit wem Sie reisen
Fotograf und Fachbuchautor, arbeitet seit vielen Jahren mit der Leica M. Er hat zwei Handbücher zur Leica M geschrieben und spricht seit 2016 im Leica Enthusiast Podcast mit Leica-Fotografen.
WORK THE M – die Leica M so beherrschen, dass sie im entscheidenden Moment nicht im Weg steht. READ THE MOMENT – sehen, was gerade geschieht, und ohne Zögern auslösen.
Fotograf, Autor und Begleiter für Slow Photography und Reisefotografie. Sein Schwerpunkt liegt auf Reportage- und Reisefotografie in der Alpe-Adria-Region: bewusst sehen, Orte intensiver wahrnehmen und Bilder entstehen lassen, die mehr erzählen als nur den Moment.
Er veröffentlicht unter anderem im Alpe Adria Magazin, in c’t Fotografie und schreibt den Blog „Slow Photography“ bei derStandard.at.
Am 12.6.2026 war Bernd zu Gast im Leica Enthusiast Podcast und hat über die Idee der Slow Photography gesprochen.
07 · Treffpunkt
Via Niccolò Machiavelli 19, 34132 Trieste
https://www.palazzomachiavellitrieste.com/
Donnerstag, 8. April 2027
16:00 Uhr in der Hotel-Lobby
Unterkunft
Bitte wählen Sie eine Unterkunft, die Ihren persönlichen Vorstellungen entspricht. Qualität, Lage und Preis können Sie dabei frei bestimmen. In der Nähe unseres Hotels finden Sie zahlreiche gute Übernachtungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Preisklassen.
Anreise und Hotel bezahlen die Teilnehmenden selbst.
Für die Teilnehmenden dieser Fotoreise hat uns der Palazzo Machiavelli, unser Treffpunkt, Sonderpreise eingeräumt:
Studio zur Einzelnutzung (1 Person): 125 € pro Nacht
Studio zur Doppelnutzung (2 Personen): 155 € pro Nacht
So buchen Sie: Schreiben Sie direkt an sales@palazzomachiavellitrieste.com und nennen Sie das Stichwort „Photoworkshop“. Die Sonderpreise gelten nur für Teilnehmende dieser Fotoreise. Buchung und Bezahlung laufen direkt zwischen Ihnen und dem Hotel.
E-Mail an das Hotel8.–11. April 2027 · 950 € Gesamtpreis · Plätze begrenzt