Fotograf & Autor

Michel Birnbacher

Work the M. Read the Moment.

Fotografie begleitet mich, seit ich als Kind die Kamera meines Vaters in die Hand genommen habe. Seit vielen Jahren gebe ich mein Wissen in Fotoworkshops und auf Fotoreisen durch Europa weiter. Diese Erfahrung ist auch in zwei Fachbücher zur Leica M eingeflossen, und seit 2016 teile ich sie im kostenfreien Leica Enthusiast Podcast.

Michel Birnbacher (c) Simon

Michel Birnbacher · Foto: Simon

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Die Anfänge

Wie alles anfing

Ich wurde im Februar 1968 in Villach geboren. Im Alter von etwa zehn Jahren habe ich begonnen, mit der Kamera meines Vaters zu fotografieren. Später wechselte ich zu Nikon und arbeitete mit Modellen wie der FG, der FE2 und der F3. Ein Wechsel zu Hasselblad-Mittelformat blieb ein unerfüllter Wunsch, da es damals mein Budget sprengte.

Stattdessen kam die Leica R7 ins Haus und ersetzte meine Nikon-Ausrüstung vollständig. Sehr schnell danach folgte die Leica M6, die für mich damals wie heute etwas ganz Besonderes bedeutet.

02

Die 90er Jahre

Vorträge, Dia-Shows und eine Ausstellung

Schon während meiner Studienzeit träumte ich davon, Fotograf zu sein, der eine große Reise unternimmt und sie im Nachhinein über Vorträge finanziert. In den 90er Jahren erlebte ich selbst die großen Multivisionsvorträge jener Zeit, bei denen Fotografen wie Michael Martin oder Norbert Rosing mit mehreren Diaprojektoren ganze Hörsäle füllten, etwa an der Universität Wien. Gesponsert wurden diese Abende unter anderem von der Firma Stumpfl, die Blendeinheiten und Leinwände stellte, und von Leica, die die Fotografen mit Ausrüstung und Projektoren unterstützte.

Ich selbst besaß damals ein bis zwei Kodak-Karussell-Projektoren und hielt eigene kleinere Diavorträge. Es gab sogar eine eigene Ausstellung von mir mit dem Titel „Zwischen Himmel und Erde“, die sich vor allem um Berge und Natur drehte, unter anderem mit Bildern meiner Rucksackreise durch Alaska – gezeigt in der Nikon-Galerie bei Foto Joakim am Getreidemarkt in Wien.

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Seit 1989

Vom Unterrichten zu den Fotoworkshops

Seit 1989 unterrichte ich in der Erwachsenenbildung, vor allem Computerprogramme. Nach meinem Umzug nach Deutschland lernte ich den Bilderfürst beziehungsweise die Leica Boutique in Fürth kennen.

Gemeinsam mit Jan Dittmer entstand an den dortigen Stammtischen, die es bis heute im Leica Store gibt, die Idee, Fotoworkshops in Nürnberg anzubieten – denn erklären konnte ich aus meiner langjährigen Schulungserfahrung, und fotografieren hat mir immer Spaß gemacht.

In der Leica Galerie

04

Seit 2016

Podcast und Fotoreisen

Im August 2016 erschien die erste Episode meines Podcasts, inspiriert von anderen Podcastern, mit dem Gedanken, das auch selbst mit eigenem Inhalt zu versuchen.

Später erweiterte ich mein Angebot um mehrtägige Fotoreisen in Städte, die mir persönlich am Herzen liegen, um meine eigene Begeisterung dafür weiterzugeben. Der erste Versuch führte nach Rom und Venedig, wobei sich vor allem Venedig bis heute gehalten hat.

05

Seit 2019

Die Handbücher zur Leica M

Als ich nach dem Erscheinen der Leica M10 nach passender Literatur dazu suchte und nichts Passendes fand, entschloss ich mich, selbst ein Kamerahandbuch zu schreiben – auch weil ich schon lange den Titel „Fachbuchautor“ auf meiner Visitenkarte stehen haben wollte.

So erschien im August 2019 mein Kamerahandbuch zur Leica M10 im Franzis Verlag. Für die Nachfolgerin, die Leica M11, war ein weiteres Handbuch dann eine Selbstverständlichkeit.

Zu den Büchern

Kamerahandbücher zur Leica M10 und M11

Mission

Die Liebe zur Leica M muss man sich erarbeiten.

Die Leica M lernt man nicht am Schreibtisch und mit Videos – eine Leica M muss man fühlen. In meinen Workshops, Fotoreisen und Einzelcoachings begleite ich Menschen dabei, bewusster zu sehen, sicherer zu fotografieren und den eigenen fotografischen Weg weiterzuentwickeln.

Work The M

Die Leica M ist für mich keine Kamera, die sich selbst erklärt oder automatisch das macht, was man möchte. Es ist eine Kamera, an der man sich reiben muss, an die man sich gewöhnen muss, manchmal fast eine Hassliebe. Aber genau wenn man sich darauf einlässt, entsteht das schönste Gefühl beim Fotografieren.

Read The Moment

Read The Moment bedeutet für mich, zu sehen, was gerade geschieht und was demnächst passiert, den Jetzt-Moment zu erkennen und einzufangen. Das gelingt aber nur, wenn man die Kamera und ihre notwendigen Einstellungen beherrscht. Beides gehört für mich zusammen: Die technische Beherrschung der M befähigt dazu, im richtigen Moment ohne Zögern zu reagieren.

Meine Bilder

Augenblicke in der Stadt

Venedig · 2021 · Leica M10-R